Wasserleitungen in Sandbühel und Wassertal erneuert

26.11.2025 12:43

Zwei Mirtarbeiter der GWT arbeiten an den Wasserleitungen.Das GWT-Team erneuerte die Wasserleitungen im Telfer Wassertal und Sandbühel. In den Ortsteilen Wassertal und Sandbühel sind die alten Wasserleitungen aus dem Jahr 1967 Geschichte. Die Bestandsleitungen wurden seit März 2025 von den GemeindeWerken Telfs (GWT) ausgebaut und durch mehr als 700 Meter moderne Kunststoffrohre ersetzt.

Höhere Elastizität und mehr Löschwasser

Die alten Rohre hatten einen Durchmesser von 80 Millimetern. Mit 150 Millimeter sind die neuen Leitungen fast doppelt so groß, was eine deutlich bessere Löschwasserversorgung ermöglicht. Daraus ergibt sich im Falle eines Feuerwehreinsatzes einer Höhere Sicherheit und mehr Schutz für die BewohnerInnen beider Ortsteile. Die neuen Leitungen zeichnen sich darüber hinaus durch große Elastizität und eine Lebensdauer von rund 120 Jahren aus.

Weitere Infrastruktur modernisiert

Parallel zu den Wasserbauarbeiten nutzte das Team der GemeindeWerke die Gelegenheit, um die Infrastruktur im Wassertal weiter zu modernisieren: LED-Straßenbeleuchtung wurde erneuert, Glasfaser-Internet vorbereitet und der Straßenbelag saniert. Das Trinkwasser stammt aus St. Veit und wird in bester Qualität geliefert.

Reibungsloser Ablauf

Projektleiter Emanuel Renner von den Gemeinde Werken zieht Bilanz: „Wir haben ein Stück Infrastruktur zukunftsfähig gemacht. Die neuen Leitungen erhöhen die Versorgungssicherheit und schaffen einen spürbaren Mehrwert für die Menschen vor Ort. Vielen Dank an alle Beteiligten für den reibungslosen Ablauf und an die AnrainerInnen für ihre Geduld während der Bauphase.“

Junges und stabiles Wasserversorgungsnetz

Im Jahr 2025 wurden rund zwei Prozent des gesamten Leitungsnetzes erneuert, das entspricht etwa zwei Kilometern von insgesamt circa 100 Kilometern Trinkwasserleitungen. „Telfs verfügt im Vergleich zu anderen Gemeinden über ein besonders junges Versorgungsnetz“, erklärt Emanuel Renner. Das zeigt sich auch daran, dass im Hauptleitungsnetz des Gemeindegebiets durchschnittlich nur zwei Rohrbrüche pro Jahr auftreten.