Telfs nahm Abschied von Altbürgermeister und Ehrenbürger Helmut Kopp

Mit einer Trauersitzung des Gemeinderates, einem Trauerzug durch das Ortszentrum und einem festlichen Trauergottesdienst nahm Telfs Abschied von Bürgermeister a. D. und Ehrenbürger Helmut Kopp, der am 11. August 2026 im Alter von 87 Jahren verstorben ist. Der lange Gedenktag zeichnete das Leben und Wirken des Telfer Langzeitbürgermeisters in vielen Facetten nach – politisch, menschlich und als prägende Gestalt für die Marktgemeinde. Ergreifender Höhepunkt war das Ehrenläuten der Friedensglocke des Alpenraumes.

Es war ein Abschied, der nicht allein einem ehemaligen Bürgermeister galt, sondern einem Stück Telfer Zeitgeschichte. Über Jahrzehnte hatte Helmut Kopp das öffentliche Leben der Marktgemeinde mitgeprägt – als politischer Gestalter, als verbindende Persönlichkeit und als Mensch, dessen Wirken weit über Amt und Funktion hinaus in Erinnerung bleibt.

Trauersitzung des Gemeinderates

Das offizielle Telfs erwies dem verstorbenen Ehrenbürger in einer Trauersitzung des Gemeinderates die gebührende Ehre. Neben den Mandatarinnen und Mandataren, zahlreichen Ehrenbürgerinnen und Ehrenbürgern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Marktgemeinde Telfs und ihrer Tochterbetriebe nahmen auch hohe Repräsentantinnen und Repräsentanten des Landes Tirol teil: Landeshauptmann Anton Mattle, seine Amtsvorgänger Günther Platter und Herwig van Staa, Landtagspräsident Jakob Wolf, Landesrätin Cornelia Hagele, Nationalrat a. D. Hermann Gahr sowie Bezirkshauptfrau Kathrin Eberle. Anwesend waren zudem die Regionsbürgermeisterinnen und Regionsbürgermeister sowie die Gemeindechefs der Telfer Partnergemeinden Lana und Elzach, Helmut Taber und Roland Tibi. Musikalisch umrahmt wurde die Sitzung vom Liederkreis St. Georgen.

Eine Person im Anzug, die eine Rede vor einer Person hältBgm. Christian Härting bei der Trauerrede für seinen Amtsvorgänger.

Bürgermeister Christian Härting würdigte Helmut Kopp sowohl bei der Trauersitzung als auch beim Gottesdienst als „eine Persönlichkeit, die unsere Marktgemeinde geprägt hat wie niemand vor ihm. Drei Jahrzehnte lang, von 1974 bis 2004, stand er an der Spitze unserer Gemeinde. Was Telfs heute ist, trägt in vielerlei Hinsicht seine Handschrift.“ In seiner Trauerrede zeichnete er die wesentlichen Stationen der politischen Ära Kopp nach, sprach über dessen Persönlichkeit und erinnerte an Projekte, die dem Verstorbenen besonders am Herzen lagen. Die vollständige Rede finden Sie im Anschluss an diesen Artikel.

Trauerzug durchs Zentrum

Eine Gruppe von Menschen in Kleidung, die einen Sarg trägtDer Trauerzug führte durch das Telfer Ortszentrum.

Trotz der Schwere des Anlasses bot der Trauerzug durch das Zentrum ein eindrucksvolles Bild. Marktmusikkapelle, Schützen, Männergesangsverein, Einsatzorganisationen, Sozial- und Gesundheitssprengel, Pfadfinder, Abordnungen der Telfer Fasnacht, Ehrengäste sowie viele Telferinnen und Telfer begleiteten den Sarg von Helmut Kopp auf seiner letzten Runde durch Telfs.

Würdiger Trauergottesdienst

Die Pfarrkirche Peter und Paul füllte sich in kurzer Zeit bis auf den letzten Platz. Fast 1.000 Trauergäste wollten dem beliebten Langzeitbürgermeister beim Trauergottesdienst die letzte Ehre erweisen. Dekan Peter Scheiring feierte die Heilige Messe gemeinsam mit den Co-Zelebranten Dekan Franz Neuner aus dem Außerfern sowie Pater Severin und Pater Daniel vom Franziskanerkloster Telfs. Für das Leben und Wirken des Verstorbenen wählte Scheiring das Sinnbild des guten Hirten. Er erinnerte daran, dass es ohne Helmut Kopp die beiden Pfarren Zur Auferstehung und Heilig Geist nicht gebe. Auch die Gründung der Sebastianigemeinschaft sei ein Verdienst des Verstorbenen, dem unter anderem die seltene Ehre des päpstlichen Ehrenkreuzes Pro Ecclesia et Pontifice zuteilgeworden sei. „Helmut hat ein Fundament aus Glaube, Familie, Heimat, Liebe, Gemeinschaft und Fürsorge gelegt. Das bleibt bestehen“, so der Dekan.

Eine Gruppe von Menschen in einer KircheIn persönlichen Worten dankte Dekan Peter Scheiring dem Verstorbenen u.a. für seinen Einsatz im Kirchenwesen.

Musik, Erinnerungen und persönliche Zeichen

Die musikalische Gestaltung der Messfeier sorgte für bewegende Momente. Neben Orgelklängen brachten die „Engelen“ (ehemals: Die Saligen), Marc Hess, Siggi Haider, die Marktmusikkapelle und der Männergesangsverein ausgewählte Stücke dar, die ganz nach dem Geschmack des Verstorbenen gewesen wären. Franz Parth ließ zu Ehren des sechsmaligen Fasnachtsobmannes das Laningerlied auf der Ziachorgel erklingen.

Gregor Bloéb, Künstlerischer Leiter der Tiroler Volksschauspiele, die Helmut Kopp einst nach Telfs geholt hatte, trug ein Gedicht vor, das einer Leidenschaft des Verstorbenen gewidmet war: dem Watten. Das Spiel, so Bloéb, sei auch eine Metapher für das Leben: „… wia’s ausgeht, isch bei niemand g’wiss.“

Eine Person, die an einem Podium stehtGregor Bloéb trug stellvertretend für die Tiroler Volksschauspiele ein Gedicht übers Watten, Helmut Kopps große Leidenschaft, vor. 

Worte des Dankes und der Erinnerung

Bürgermeister Christian Härting (siehe vollständige Rede weiter unten) und Landeshauptmann Anton Mattle sprachen zum Abschluss. Mattle erinnerte an die gemeinsame Bürgermeisterzeit und würdigte Helmut Kopp, Träger des Ehrenzeichens des Landes Tirol, als „große Oberländer Stimme“. „Im Jahre 1999, dem Jahr des Lawinenunglücks in Galtür, kam mich Helmut besuchen. Er gab mir als damals jungem Bürgermeister das Gefühl, dass alles wieder gut werden wird. Dafür bin ich ihm bis heute dankbar.“ Kopps Stärke sei nicht die Lautstärke gewesen, sondern seine Überzeugungskraft: „Menschen kann man nur mitnehmen, indem man auf sie zugeht. Diese Überzeugung und seine Ideale hat Helmut jeden Tag gelebt.“ Die von ihm initiierte Friedensglocke des Alpenraumes erinnere stets daran, dass Frieden und Freiheit keine Selbstverständlichkeit seien. „Und vielleicht“, so Mattle, „führt der letzte Weg in den Himmel ja über die Hohe Munde.“

Eine Person, die an einem Podium stehtLandeshauptmann Anton Mattle rief in Erinnerung, wie ihn 1999 die „große Oberländer Stimme“ Helmut Kopp bei der Lawinenkatastrophe in Galtür unterstützte.

Ehrenläuten der Friedensglocke

Helmut Kopps Herzensanliegen, die Friedensglocke des Alpenraumes, erklang an diesem Tag zu Ehren des Verstorbenen gleich zweimal: einmal regulär um 17 Uhr und ein weiteres Mal beim Ehrenläuten um 18.30 Uhr. Die Familie Kopp und VertreterInnen des offiziellen Telfs fanden sich dazu in Mösern ein. Glöcknerin Annemarie Tribus setzte das Friedenssymbol in Bewegung, musikalisch umrahmt von den Alphornbläsern der Marktmusikkapelle Telfs. Es war der bewegende – und vielleicht stimmigste – Abschluss eines langen Tages, der dem Leben und Wirken des Altbürgermeisters gewidmet war.

Eine Gruppe von Menschen, die unter einer großen Glocke stehenFamilie und VertreterInnen des offiziellen Telfs fanden sich in Mösern zum Ehrenläuten ein.


Hier die gesamte Trauerrede von Bgm. Christian Härting im Wortlaut:

Wir trauern heute um unseren Altbürgermeister, Ehrenbürger, Ehrenring- und Ehrenzeichenträger Helmut Kopp, der am 11. August im Alter von 87 Jahren friedlich im Kreise seiner Familie verstorben ist.

Mit Helmut Kopp verliert Telfs eine Persönlichkeit, die unsere Marktgemeinde geprägt hat wie niemand vor ihm. Drei Jahrzehnte lang, von 1974 bis 2004, stand er an der Spitze unserer Gemeinde. Was Telfs heute ist, trägt in vielerlei Hinsicht seine Handschrift.

Helmut Kopp wurde am 4. Juli 1939 als Sohn einer Lehrerfamilie geboren. Nach seiner Ausbildung arbeitete er als Drogist, Berufsschullehrer und später als Direktor der Raiffeisenkasse Telfs. Im Jahr 1965 heiratete er seine Bella. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor, es folgten fünf Enkel und drei Urenkel. So groß seine Liebe zu Telfs war, seine Familie blieb stets der Mittelpunkt seines Lebens. Dort fand er Halt, Kraft und Freude.

Politisch begann sein Weg schon in jungen Jahren. 1968 kandidierte er erstmals für den Gemeinderat. 1974 wurde der damals erst 36-Jährige zum Bürgermeister gewählt. Viermal haben ihn die Telfer Bürgerinnen und Bürger in seinem Amt bestätigt. Das allein zeigt, welch großes Vertrauen ihm die Bevölkerung entgegenbrachte. Nach seiner aktiven Zeit als Gemeindechef blieb er uns bis 2010 als Obmann, danach als Ehrenobmann des von ihm gegründeten Altenwohnheimverbandes Telfs erhalten.

Als Helmut Kopp 1974 sein Amt antrat, befand sich Telfs in einer schwierigen Phase. Die Textilindustrie, über Jahrzehnte wirtschaftliche Grundlage unseres Ortes, war in eine schwere Krise geraten. Viele Arbeitsplätze gingen verloren. Es ist einer seiner größten Verdienste, dass Telfs diesen Strukturwandel nicht nur bewältigte, sondern gestärkt daraus hervorging. Telfs gilt heute weit über die Gemeindegrenzen hinaus als wirtschaftliches Zentrum der Region, als Bildungs-, Sport- und Kulturort, als vielfältiger Lebensraum für alle Generationen. All das geht auf die weitblickende Politik der Ära Kopp zurück.

Dabei kamen ihm jene Eigenschaften zugute, die ihn sein ganzes Leben auszeichneten: Mut, Zähigkeit, Verhandlungsgeschick, Menschenkenntnis und die Fähigkeit, andere von seinen Ideen zu überzeugen. Helmut Kopp war ein Macher. Er dachte nicht in Wahlperioden, sondern in Generationen. Auch wenn er gern damit kokettierte, nur ein „kloaner Landbürgermeister“ zu sein, der nur die Aufträge des Gemeinderats und der Bevölkerung ausführe: Er war ein aktiver Dealmaker und stets an Konsens, am Nutzen für alle Seiten orientiert.

Viele Projekte, die wir heute als selbstverständlich ansehen, wurden unter seiner Führung verwirklicht oder entscheidend vorangebracht: die Erneuerung des Ortszentrums, der RathausSaal, das SportZentrum, das Sicherheitszentrum, die Westumfahrung, neue Altenwohnheime, die laufende Erweiterung von Schulen und Kindergärten, das Bundesschulzentrum, Betriebsansiedelungen, die Gemeindewerke, die Ärztehäuser, der Sozial- und Gesundheitssprengel, soziale Wohnbauprojekte, Abwasserverband, Abfallwirtschaftszentrum und vieles, vieles mehr. 

Wer heute durch Telfs geht, begegnet seinem Lebenswerk auf Schritt und Tritt.

Doch Helmut Kopp war weit mehr als ein erfolgreicher Gemeindechef, Initiator und Umsetzer gewichtiger Infrastrukturprojekte. Er war ein Bürgermeister der Menschen. Er hatte ein großes Herz, vor allem für jene, die es nicht so leicht hatten. Für Kinder, für sozial Schwächere, für Menschen, die Unterstützung brauchten. Sein ausgeprägtes soziales Gewissen war in Telfs weithin bekannt. Deshalb war es nur konsequent, dass er 1999 den Unterstützungsverein „Telfer helfen Telfern“ ins Leben rief. Dieser Verein hilft bis heute Menschen in schwierigen Lebenslagen.

Tiefe Menschlichkeit und sein direkter Draht zu den Leuten waren vielleicht seine größten Stärken. Er konnte mit allen reden. Mit Landespolitikern ebenso wie mit dem einfachen Arbeiter. Er war offen, zugänglich und den Menschen zugewandt. Was andere übersehen haben, hat er oft wahrgenommen. Auch das erklärt, warum sich so viele Menschen ihm verbunden fühlten.

Die Förderung der Vereine, von Kultur und Vielfalt waren ihm wesentliche Anliegen. Die Tiroler Volksschauspiele fanden in Telfs unter seiner Ägide eine dauerhafte Heimat. Als langjähriger Obmann des Telfer Schleicherlaufens war er zudem Fasnachtler mit Leib und Seele. Er liebte die Traditionen unseres Ortes und wusste gleichzeitig, dass eine Gemeinde nur dann lebendig bleibt, wenn sie offen für Neues ist. In dieses Wertesystem passt auch sehr gut seine hohe Wertschätzung gegenüber anderer Kulturen, die er stets als Bereicherung empfand. 

Zu seinen großen Herzensprojekten zählte die Friedensglocke des Alpenraums. Feierliche Anlässe dort haben ihn besonders bewegt. 2017 wurde er selbst zum Botschafter der Friedensglocke ernannt. Ebenso emotional war für ihn der Erwerb der Hohen Munde für die Marktgemeinde Telfs. Als er unseren Hausberg von der Bundesforste übernehmen konnte, war das für ihn einer der bewegendsten Momente seiner politischen Laufbahn.

Helmut Kopp war ein Mann mit Haltung. Er vertrat klare Überzeugungen. Gleichzeitig war er bereit, unkonventionelle Wege zu gehen und notfalls auch gegen den Strom zu schwimmen, wenn er überzeugt war, dass es für Telfs richtig ist. Er hat einmal gesagt:

„Du kannst nur ein guter Bürgermeister sein, wenn du deine Gemeinde als Nabel der Welt empfindest.“

Kein Satz beschreibt seine Überzeugung besser. Für ihn war Telfs tatsächlich der Mittelpunkt seines politischen und gesamtgesellschaftlichen Wirkens. Für Telfs war ihm keine Mühe zu groß, kein Einsatz zu viel. 

In Anerkennung seiner Leistungen und Verdienste wurde Helmut Kopp im Laufe seiner Amtszeit zum Ehrenzeichen- und Ehrenringträger sowie 2004 zum Ehrenbürger der Marktgemeinde Telfs ernannt. Sein schönster Lohn war jedoch, dass er bis ins hohe Alter mit Stolz sehen konnte, was für prächtige Blüten sein Lebenswerk trägt. 

Heute nehmen wir Abschied von einem außergewöhnlichen Bürgermeister, einem leidenschaftlichen Visionär, Gestalter und Lenker, einem überzeugten Telfer und einem Menschen, der unserer Gemeinde unendlich viel gegeben hat. Wir sind ihm zu größtem Dank verpflichtet.

Unser Mitgefühl gilt seiner Gattin Bella, seinen Kindern, Enkeln und Urenkeln sowie Angehörigen, Wegbegleitern und allen, die sich persönlich mit Helmut verbunden fühlten.

Wir werden unserem Altbürgermeister stets ein ehrendes und dankbares Andenken bewahren. Der Herr gebe ihm die ewige Ruhe.

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    Der Liederkranz St. Georgen umrahmte die Trauersitzung des Gemeinderates.
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    Bgm. Christian Härting bei seiner Trauerrede.
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    Die Trauersitzung des Gemeinderates war mit LandesvertreterInnen hochkarätig besetzt.
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    Ein Blumenmeer für Helmut Kopp.
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    Trauerzug durchs Telfer Ortszentrum.
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    Reinhard Weiss und Kurt Haid trugen den Kranz der Telfer Gemeindeverwaltung.
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    Abordnungen der Fasnacht beim Trauerzug.
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    Abordnungen der Fasnacht beim Trauerzug.
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    Vereine und Institutionen erwiesen Helmut Kopp die letzte Ehre.
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    Vereine und Institutionen erwiesen Helmut Kopp die letzte Ehre.
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    Trauerzug durch die Telfer Kirchgasse.
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    Feierlicher Trauergottesdienst mit Dekan Peter Scheiring.
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    Marc Hess bei seinem musikalischen „Danke“.
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    Die „Engelen“ sorgten für einen stimmungsvollen musikalischen Rahmen.
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    Die Pfarrkirche Peter und Paul war bis auf den letzten Platz gefüllt.
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    Gregor Bloéb trug ein Gedicht vor.
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    Bgm. Christian Härting würdigte den Verstorbenen.
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    Franz Parth intonierte das Laningerlied zu Ehren des sechsfachen Fasnachtsobmannes.
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    Landeshauptmann Anton Mattle fand emotionale Worte.
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    Ehrenläuten der Friedensglocke des Alpenraumes. Mit dabei: Die Alphornbläser der MMk Telfs.
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    Ein trüber Tag in Telfs – nicht nur wegen der Witterung.
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    Herwig van Staa: „Das Läuten der Glocke hätte Helmut gefallen.“
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    Ein emotionaler Höhepunkt: Das Ehrengeläut der Friedensglocke.